Diese Woche beschreibt der New Yorker Designer Brad Ford seine Version dessen, was er als “Authentic Design” bezeichnet, und veranschaulicht dies anhand eines Rundgangs durch sein eigenes Zuhause. In den nächsten 48 Stunden steht er für alle Fragen zur Verfügung. Fragt ruhig!

Der Designer und Trendsetter Brad Ford (ein Mitglied des “Remodelista Architect/Designer Directory”), der im ländlichen Arkansas aufwuchs und dessen Hinterhof direkt an den Wald grenzte, fühlte sich schon immer zu den organischen Formen und Farben der Natur hingezogen. In seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Chelsea setzt der Designer seine Überzeugungen in die Tat um und umgibt sich mit bedeutungsvollen Objekten und Kunstwerken, die interessante Geschichten über sein Leben und seine Erfahrungen erzählen. “Authentisches Design bedeutet, gemeinsam mit meinen Kunden deren Interessen in ihre Räume einfließen zu lassen”, sagt Ford. „Es geht darum, ihnen die Angst zu nehmen, dass die Dinge, die sie besitzen und lieben, nicht in einen schönen Kontext eingebettet werden können.“

Fotos: Eric Striffler.

Oben: Ford kombiniert Vintage-Stühle aus der Mitte des Jahrhunderts des dänischen Designers Paul Kjaerholm mit einem organisch geformten Couchtisch aus Holz des französischen Künstlers Jérôme Abel Seguin. Grüne Pflanzen bringen einen Hauch von Farbe und Natur ins Zimmer.

Oben: Der Designer lässt sich stets von der Natur inspirieren, sei es durch ihre organischen Formen und Gestalten oder durch Pflanzen selbst, wie zum Beispiel die blühenden Zweige, die er auf dem Chelsea-Blumenmarkt gleich um die Ecke von seiner Wohnung mitgenommen hat. Seine Faszination erstreckt sich sogar auf Insekten (man beachte die österreichische Metallheuschrecke, die auf dem Rahmen eines Robert-Mapplethorpe-Abzugs sitzt). “Insekten haben mich schon immer fasziniert; ihre Farben und ihr Aufbau sind von so großer Schönheit”, sagt Ford.

Oben: In Fords harmonischer Welt sorgt eine neutrale Farbpalette dafür, dass alles ruhig nebeneinander existieren kann, ohne um Aufmerksamkeit zu buhlen; dies spiegelt sich im „Captain’s Mirror“ von BDDW wider.

Oben: Die “Donald-Judde-artige” Wandskulptur besteht aus an der Wand befestigten Metallschränken von Ikea. “Der Stauraum ist tatsächlich ziemlich praktisch”, sagt Ford. Fords Vater beschäftigte sich in seiner Freizeit mit Holzarbeiten, und die Holzskulptur eines Freundes erinnert ihn an seinen Vater.

Oben: “Ich fühle mich zu handgefertigten Dingen hingezogen, in denen sich die Arbeit widerspiegelt, die in sie gesteckt wurde”, sagt Ford.

Oben: Nach einer Reise nach Südafrika schenkte Fords Familie ihm einen Impala-Kopf, der nun an der Wand neben einer Reihe historischer viktorianischer medizinischer Schienen hängt. “Ihre Formen faszinieren mich”, sagt er.

Oben: Ford hat sich für diesen Schreibtisch aus der Mitte des letzten Jahrhunderts entschieden, weil ihm das überraschende Regal-Detail besonders gut gefallen hat – ideal, um seine Keramikarbeiten auszustellen. Die verstellbare Stehlampe wurde von der verstorbenen französischen Designerin Andrée Putman entworfen.

Oben: Zu Fords Kunstsammlung gehört ein kleines Stillleben des Künstlers, der die Kulissen für die Muppet Show gemalt hat; das Aquarell stammt von David Rathman (es zeigt einen recht höflichen Cowboy: “Entschuldigung, ich muss mir Ihr Pferd ausleihen”, sagt er).

Oben: “Mich hat der Kontrast zwischen der modernen Verwendung der Farbe Rot und dem traditionellen Konzept einer Silhouette fasziniert”, sagt Ford. “Wenn ich ein Projekt beginne, frage ich meine Kunden oft, was ihre Lieblingsfarbe ist und was sie für sie bedeutet.”

Oben: Fords sanfter Riese Turbo macht es sich auf dem Bett bequem, während über ihm eine Mondkarte hängt, die Ford auf einem Flohmarkt gefunden hat. Ford feierte seinen ersten Geburtstag am Tag der ersten Mondlandung im Jahr 1969.

Oben: Ford nutzte die Breite seines Schlafzimmers optimal aus und entwarf ein von Wand zu Wand reichendes, eingebautes Kopfteil.

Oben: Ford bringt mit seiner Sammlung skandinavischer Keramik ein Meer aus Farben in dieses Schlafzimmer.

Oben: “Mich faszinieren die gedeckten, dezenten Farben skandinavischer Glasuren”, sagt Ford. “Sie sind zwar leuchtend, aber nicht grell.”

Möchten Sie mehr über Fords “Authentic Design” erfahren? Dann schauen Sie sich doch „Eine von Bourbon inspirierte mobile Bar“ und „Ein Festtagstisch mit Seele“ an.

Haben Sie Fragen zum Thema “Authentic Design” und dazu, wie Sie dieses Konzept in Ihren eigenen vier Wänden umsetzen können? Stellen Sie Ihre Fragen gerne im Kommentarbereich unten.

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